Am Sonntag, dem 15. März, fand in Neuenburg die Generalversammlung des Vereins «Die Pfade des Wissens – Schweiz» statt, um eine Bilanz des vergangenen Jahres zu ziehen und Entscheidungen zur Vereinsführung zu treffen. Zwischen aktiver Beteiligung der Mitglieder und Inspiration bot der Nachmittag mit dem Vortrag von Ernst Zürcher eine Rückkehr zu den Wurzeln der Initiative, bevor er mit einem Einblick hinter die Kulissen der Coopérative d’en Face fortgesetzt wurde.

Mehr als dreissig Mitglieder von den «Pfaden des Wissens» sowie einige Interessierte kamen zu dieser Jahresversammlung zusammen, um sich zu äussern und Entscheidungen zur Leitung des Vereins zu treffen. Über die offiziellen Aspekte hinaus bot dieser Tag die Gelegenheit, die positive Entwicklung der Aktivitäten zu feiern und das Netzwerk der Gemeinschaft von den Pfaden des Wissens zu stärken.

Bilanz 2025: positive Entwicklung der Wissensvermittelnden und Wanderlernenden

Ein greifbares Zeichen für den Erfolg unserer Mission: der erfreuliche Anstieg der Zahl der Wissensvermittelnden und Wanderlernenden im Jahr 2025. Diese Dynamik wurde durch die Präsenz auf Festivals, die Organisation von Präsentationsveranstaltungen und erfolgreichen Konferenztagen unterstützt. Ähnliche Veranstaltungen sind bereits für 2026 geplant (siehe Agenda).

Blick auf 2026–2027

Um diese Dynamik zu festigen, haben die Mitglieder das Organisationskomitee gewählt, das 2026 aus sieben Personen besteht. Der Verein beschäftigt in diesem Jahr zudem eine Praktikantin zur Unterstützung der Koordinatorin und engagiert sich aktiv in der Mittelbeschaffung, um die Aktivitäten des Vereins über das Jahr 2026 hinaus nachhaltig zu finanzieren.

Eine Gruppe aus dem Wallis hat sich gebildet, um das Netzwerk aus Wissensvermittelnden, Wanderlernenden und Sympathisant*innen im Kanton aufzubauen.

Eintauchen und Teilen: Das Wesen des Projekts

Auf den offiziellen Teil folgte ein inspirierender Vortrag von Ernst Zürcher, der an die Grundlagen der Pfaden des Wissens erinnerte: die Himmelsrichtungen, um sich zu orientieren, die fünf Elemente (Wasser, Erde, Feuer, Luft, Holz), um sich dank der Wissensvermittelnden in der Materie zu verankern, und das Wandern als Mittel des Lernens. Eine Einladung, sich auf den Weg zu machen, um den richtigen Platz in einer sich wandelnden Welt zu finden.

Der Nachmittag endete mit einem Besuch bei der Wohnbaugenossenschaft «Coopérative d’en Face» in Neuenburg. Die Teilnehmenden lernten ein konkretes Modell des Zusammenlebens kennen, das auf sanfte Mobilität (ein Auto pro 20 Wohnungen) sowie die gemeinsame Nutzung von Räumen und Material setzt. Der Nachmittag endete in geselliger Runde bei einem vom Verein organisierten hausgemachten Apéro.

Ein Tag, der beweist, dass ein anderer gemeinsamer Weg nicht nur möglich ist, sondern in der Schweiz bereits existiert und in unserer Reichweite liegt.